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Energiespartipps

Fenster – „Stoßlüften statt Dauerkippen“

Haben Sie auch teilweise Ihre Fenster auf Dauerkippstellung, damit Frischluft in Ihre Wohnung gelangt? Dauerlüften durch gekippte Fenster ist jedoch Energieverschwendung. Viel besser ist Stoßlüften. Dies gilt vor allem nach dem Duschen, Baden oder Kochen, also gerade dann, wenn sich viel Feuchtigkeit in der Luft befindet. Schon drei- bis viermal täglich, fünf bis zehn Minuten die Fenster weit öffnen – dies reicht in den wärmeren Monaten aus. Im Winter genügen sogar drei bis fünf Minuten. Denken Sie jedoch daran, die Heizung währenddessen runterzudrehen, damit diese nicht auf Hochtouren läuft. Durch richtiges Stoßlüften können Sie rund 200 € im Jahr sparen.

 

Heizung – „Senken oder Einheizen – das ist hier die Frage“

Wichtige Grundvoraussetzungen fürs energetisch korrekte Heizen sind:

  1. Eine gute Isolation der Fenster und Wände.
    Achten Sie zudem darauf, dass keine Möbelstücke oder Vorhänge Ihre Heizkörper verdecken, damit sich die warme Luft besser verteilt. Mit freigeräumten Heizkörpern können Sie bis zu 240 € Energiekosten sparen.
  2. Eine nicht zu hoch eingestellte Raumtemperatur.
    Dies gilt vor allem dann, wenn Sie nicht zu Hause sind oder schlafen. Senken Sie dann entsprechend die Temperatur herunter, schalten Sie Ihre Heizung aber nicht komplett aus. Als Faustregel lässt sich festhalten: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent. So kann das Absenken der Raumtemperatur – bspw. von 24 Grad auf 20 Grad – die Heizkosten um bis zu 300 € senken.
  3. Eine moderne Heizung.
    Eine Modernisierung und Umrüstung der Bauteile wie bspw. der Thermostate, sorgt für eine effektive Ersparnis und kann sich für Sie richtig lohnen: der Austausch von 15 Jahre alten Thermostaten sorgt für bis zu 200 € Heizkostenersparnis.

 

Licht – „Glühbirne adé, Spot an für die LED“

Zwar gibt es handelsübliche Glühlampen immer noch in einigen Haushalten, davon sollte aber Abstand genommen werden: ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland spart durch das Umrüsten aller Leuchtmittel von handelsüblichen Glühbirnen auf LEDs über 100 € pro Jahr.

 

Herd & Ofen – „Was nicht passt… – Taktiken für Herd & Ofen“

„Auf jeden Topf passt ein Deckel“, das bekannte Sprichwort passt auch gut, um an der eigenen Kochstelle Energie einzusparen. Beim Kochen beachten Sie daher bitte:

  1. Nutzen Sie immer einen passenden Deckel allein dadurch sparen Sie über 40 € pro Jahr (bei der Nutzung einer Platte von 160 Stunden im Jahr).
  2. Wählen Sie die Kochplatte entsprechend der Größe des Topfes, so dass die Wärme optimal vom Topf aufgenommen wird.
  3. Wenn Sie z.B. Nudelwasser aufsetzen, so erwärmen Sie das das Wasser nicht im Topf, sondern nutzen dafür den Wasserkocher. Dieser hat einen Wirkungsgrad von 90 Prozent, der Herd schafft hier gerade einmal 40 Prozent.
  4. Noch schneller sind Sie nur mit einem Schnellkochtopf. Mit diesem kann sich die Kochzeit halbieren und Sie können nochmal bis zu 50 Prozent Energie einsparen.

Wenn Sie den Ofen nutzen:

  1. Überlegen Sie, ob ein Vorheizen wirklich notwendig ist, denn ohne Vorheizen werden ca. 20 Prozent weniger Strom verbraucht. Der Ofen wird außerdem warm, sobald er angeschaltet ist, so dass Sie Ihr Gericht schon vor Erreichen der vorgegebenen Temperatur hineinstellen können.
  2. Generell sollten Sie – sofern Ihr Ofen über diese Einstellung verfügt – Umluft wählen.
  3. Auch das Thema Restwärme ist nicht zu unterschätzen. Nutzen Sie diese, indem Sie circa 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Backofen ausschalten. Diese Strategie zahlt sich aus: Effektiv können Sie so – bei einem durchschnittlichen Betrieb des Ofens von mehr als drei Mal in der Woche – ganze 15 € sparen.

 

Kühlschrank – „Manche mögen’s kalt“

Wählen Sie den Standort Ihres Kühlschranks mit Bedacht und stellen Sie ihn nicht neben Heizung oder Herd auf. Wenn Sie einen Balkon oder eine Terrasse besitzen, können Sie im Winter dort auch Reste bereits gekochter Speisen zwischenlagern und auf die Art ganz natürlich kühlhalten.

In Ihrem Kühlschrank sollte die Temperatur auf sieben Grad eingestellt sein, im Gefrierschrank -18 Grad. Dies kann leicht mit einem Kühlschrankthermometer überprüft werden. Beträgt die Temperatur beispielsweise fünf statt sieben Grad, steigt der Energieverbrauch des Kühlschranks um rund zehn Prozent. Ist Ihr Kühlschrank älter als 10 Jahre, so können Sie außerdem durch die Anschaffung eines neuen Geräts effektiv Kosten einsparen – bis zu 120 € pro Jahr sind hier möglich.

 

PC – „Bye, bye Standby“

Machen Sie nur kurz Pause oder läuft der PC längere Zeit ungenutzt? Hier lassen sich leicht unnötige Energiekosten vermeiden: Sie sind höchstens fünf Minuten vom Bildschirm weg: Lassen Sie das Gerät angeschaltet. Bei fünf bis 15 Minuten Abwesenheit schalten Sie den Bildschirm aus. Auch weitere angeschlossene Geräte wie z.B. eine externe Festplatte, USB-Sticks, Drucker oder Scanner ziehen dauerhaft Strom. Ein Handy, was dauerhaft am Ladegerät hängt, kostet 4,50 € im Jahr. Eine ältere Stereoanlage, die ständig im Standby-Modus am Netz hängt, kann jährlich bis zu 50 € ausmachen, ein DVD-Player im gleichen Modus kostet 15 €, Modem und Router kommen auf 13 €, ein PC mit Monitor und Drucker schlägt mit 17 € zu Buche. Anstatt hier immer einzeln die Geräte auszuschalten, können Sie es sich mit einer schaltbaren Steckdosenleiste noch einfacher machen. Dort einfach alle Geräte anschließen und dann sind Sie mit nur einem Knopfdruck an der Steckdosenleiste jeglichen ungewollten Standby-Verbrauch los.

 

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